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Abschied aus dem Presbyterium

Ein ganz großes Dankeschön
an Ulla Etzien, Hans-Gerhard Schumacher und Sascha Jung

Aufgrund der Fusion zur Ev. Lukas-Kirchengemeinde Siegen endet zum Jahresende vorzeitig die Amtszeit des Presbyteriums. Ulla Etzien, Hans-Gerhard Schumacher und Sascha Jung haben sich aus guten und nachvollziehbaren, wenn auch unterschiedlichen Gründen entschieden, im Presbyterium der neuen Gemeinde nicht mehr mitzuarbeiten. Da dieser Gemeindebrief der letzte der Ev. Christus-Kirchengemeinde Siegen ist, danken wir ihnen bereits jetzt sehr herzlich für ihre Mitarbeit und ihr Engagement im Presbyterium – als aktive Gemeindeglieder bleiben sie uns ja erhalten.

Knapp zehn Jahre arbeitete Ulla Etzien im Leitungsorgan unserer Gemeinde mit. Dank ihrer besonnenen Art konnte sie manche hitzige Debatte versachlichen, brachte aber zugleich ihre Überzeugungen mit Nachdruck in den Diskurs ein. Beruflich unterrichtete sie als Lehrerin ausschließlich Erwachsene, als Presbyterin schlug ihr Herz für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen. Als Patin der Ev. Kindertageseinrichtung Melanchthonhaus gewährleistete sie die Verbindung zwischen dem Presbyterium auf der einen, sowie den Kindern, Mitarbeitenden und Eltern auf der anderen Seite. Diakonisches Handeln als Ausdruck eines lebendigen Christenlebens war und ist ihr wichtig – in unserer Gemeinde und auch im Kirchenkreis. Für die Nöte der Menschen, vor allem auf dem Wellersberg und in der Hermelsbach, hatte sie stets ein offenes Ohr und ein weites Herz. Auf der Kreissynode vertrat sie als Synodale die Anliegen unserer Gemeinde und trug zur Weiterentwicklung unseres Kirchenkreises bei. Ähnliches gilt für die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Siegen. Ihre tiefe Verankerung in den Frauenkreis auf dem Wellersberg und in den Bach-Chor Siegen erdeten ihre Arbeit als Presbyterin. An der Seite ihres Ehemannes Gerhard trug sie engagiert dazu bei, dass das Seminar „Fremde Heimat Bibel“ in unserer Gemeinde Wurzel schlagen konnte. In der AG Gemeindearbeit leistete Ulla Etzien ihren Beitrag, dass in der neuen Siegener Innenstadtgemeinde nicht nur Bewährtes erhalten bleibt, sondern auch neue Impulse für ein einladendes Gemeindeleben gesetzt werden.

Rund ein Jahr später berief das Presbyterium Hans-Gerhard Schumacher in das Presbyteramt. Mit seiner großen Liebe zum Gemeindeleben war und ist er häufiger und gern gesehener Gast in den Treffen unserer Gemeindegruppen oder bei zahllosen Gemeindeveranstaltungen.

Mit hoher Zuverlässigkeit bereitet er das Gemeindezentrum Christus-Kirche in der Obenstruthstraße auf den Sonntagsgottesdienst vor und ist meist der Letzte, der das GMZ nach dem Gottesdienst wieder verlässt. Ob Männertreff, Seniorenfrühstück, Café am Sonntag oder Besuchsdienst, überall trägt Hans-Gerhard Schumacher verbindlich Verantwortung. Für den Männertreff knüpfte er, lange bevor die Fusionsverhandlungen begannen, Kontakte in Richtung der Erlöser- und Nikolaikirchengemeinde – und stieß somit eine zukunftsweisende Kooperation an. Die gemeindliche Männerarbeit wuchs ihm ans Herz und hier will er sich auch nach dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Presbyterium weiter engagieren; nicht nur in der Ev. Lukas-Kirchengemeinde – er hat schon signalisiert, dass er in dem Ausschuss für Frauen und Männerarbeit mitwirken wird – sondern auch auf der Ebene des Kirchenkreises. Auch als Jurist hinterlässt er in der neuen Kirchengemeinde seine Spuren. Er leitete die Arbeitsgruppe Organisation und die Geschäftsordnung, die der fusionierten Gemeinde ihren Rahmen verleiht, trägt auch seine Handschrift. Und nicht zuletzt verfasste er mit großer Akribie die Protokolle unser Presbyteriumssitzungen.

Nach knapp zwei Jahren scheidet Sascha Jung aus dem Presbyterium aus. Seine Leidenschaft galt und gilt der kirchlichen Jugendarbeit und damit einer der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Gemeinde und unserer Kirche. Dieser Herausforderung wird sich Sascha Jung auch weiterhin stellen, allerdings in der Arbeit an der Basis, direkt für und mit den Jugendlichen. Sascha Jung wurde zu einem Zeitpunkt Presbyter, als der Zug in Richtung Fusion bereits Fahrt aufgenommen hatte. So setzte er Akzente in den Planungen, unsere Angebote für junge Menschen auf ein breiteres Fundament zu stellen und die für eine gelingende Arbeit erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, etwa mit der Neuausrichtung des GMZ. Die Verankerung der Gemeindearbeit in Achenbach ist ihm ein wichtiges Anliegen. Schon vor seiner Presbyterzeit engagierte er sich in und für die Ev. Begegnungsstätte Samelsfeld, eBS. So ist es nicht zuletzt seinem beherzten Zupacken zu verdanken, dass wir dort im Frühjahr 2020 und 2021, nach dem jeweiligen Lockdownende, sehr zügig wieder gemeinsam Gottesdienste feiern konnten. Die eBS wird auch zukünftig ein Ort sein, an dem Gemeindeleben stattfindet.

Neben unserem tiefen Dank wünschen wir Ulla Etzien, Hans-Gerhard Schumacher und Sascha Jung von Herzen Gottes reichen Segen – er möge sie auf ihren Wegen begleiten, stärken und bewahren.

Dirk Hermann

 

Abschied von unserer Küsterin Christel Dielmann!

Vor mehr als 34 Jahren fing alles an – Christel Dielmann begann ihren Dienst als Küsterin im Gemeindehaus Emmaus am 1. Juli 1987 – und sie zog damit auch in die Küsterinnenwohnung auf dem Fischbacherberg! Damals begann sie direkt mit dem Aufräumen des großen Chaos nach einem Gemeindefest. Und so ging die Arbeit weiter, viele Gruppen, dazu zwei Chöre, Konzerte, Jugendarbeit. Da war viel los im Gemeindehaus Emmaus, manchmal, wie in der Adventszeit, sogar schon früh morgens um 6 Uhr zu „ora et labora“, und dann etliche Konzerte und Veranstaltungen. Und Christel Dielmann war immer mit dabei, und vor allem natürlich auch bei den Vor- und Nachbereitungen hatte sie gut zu tun. Sehr gerne hat Christel Dielmann mitgemacht bei Aktionen für Kinder, Jugendliche und Konfis – und unvergessen sind ihre unermüdlichen Einsätze für das leibliche

Wohl der vielen Gäste und der Gemeinde. In den letzten Jahren gab es kleine und große Veränderungen – Aufgaben in Achenbach und auf dem Wellersberg, die dazu kamen und schließlich die Vermietung des Gemeindehauses Emmaus an die Diakonie als Tagespflege Emmaus – und damit Wegfall der meisten Aufgaben im angestammten Haus. Und dann kamen noch etliche neue Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dazu.

Unvergessen sind aber auch die zahlreichen Grilleinsätze und die Unterstützung bei den Außenarbeiten durch Jürgen gewesen. Auch an Jürgen also ein herzliches Danke-Schön!

Und – das Beste kommt zum Schluss – ihr beide bleibt der Gemeinde erhalten, es ist nur ein halber Abschied, den wir nehmen! Denn ihr werdet weiter im Haus Emmaus wohnen und angedacht ist eine weitere Mitarbeit beim Seniorenfrühstück der Christus-Kirchengemeinde!

Offiziell und gewissermaßen im Voraus verabschieden wollen wir Christel Dielmann im Gottesdienst am Erntedanktag, am 3. Oktober 2021.

Also, liebe Christel – HERZLICHEN DANK für alles und eine gesegnete Zeit des Ruhestandes (mit Enkeln!!) wünschen wir Dir!

Ralf Prange

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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