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Aktuelle Informationen aus dem Presbyterium

29.03.2021

Das Corona-Virus und seine Mutationen lassen keine Präsenzveranstaltungen an Ostern zu

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt, die schweren Krankheitsverläufe nehmen zu, immer mehr Corona-Patient*innen müssen im Krankenhaus und gar auf der Intensivstation behandelt werden, vermehrt sind jünger Menschen massiv betroffen, Mediziner*innen erwarten, dass etwa 10% der Infizierten Long-Covid-Patient*innen werden, das heißt, eine chronische Krankheit ausbilden. Zum Schutz unserer Gemeindeglieder und aus Solidarität mit den Krankenpfleger*innen haben wir uns entschlossen, auf den geplanten Kreuzweg auf den beiden Friedhöfen in unserer Gemeinde am Karfreitag zu verzichten. Stattdessen laden wir ein, den Zeitzeugen der Passion Jesu online „zu begegnen“.

Für den Gründonnerstag haben Sie eine Liturgie, um eine Andacht mi Abendmahl zu Hause zu feiern, am Karfreitag laden wir zu unserem Video-Impuls und zu einem digitalen Gottesdienst, etwa in der Siegener Martinikirche teilzunehmen ein, am Ostersonntag können Sie online den Gottesdienst in unserem Gemeindezentrum mitfeiern. Zu unseren digitalen Angeboten...

Dirk Hermann
Vorsitzender des Presbyteriums

Links zu den Homepages von Erlöser und Martini

 

  Kontaktlose Gemeindeversammlung zur Fusion der drei Siegener Innenstadtgemeinden bis 18. April 2021

Die Presbyterien der Christus, Erlöser- und der Nikolai-Kirchengemeinde haben beschlossen, sich zum 1. Januar 2022 zur Ev. Lukas-Kirchengemeinde Siegen zu vereinigen. Darüber haben wir mehrfach im Gemeindebrief und im NewsLetter berichtet

Bis zum Jahresende 2021 werden die alten Presbyterien im Amt bleiben und die Geschicke der Gemeinde leiten. Dazu gehört auch die genauere Ausgestaltung der zukünftigen Lukas-Kirchengemeinde. Die leitende Fragestellung dabei ist: was fördert die Kommunikation des Evangeliums? Was für neue Wege können beschritten werden und welche bewährten Traditionen gilt es, zu erhalten. Selbstkritisch wurde festgestellt, dass in den bisherigen Gemeinden Kinder, Jugendliche junge Erwachsen und junge Familien kaum vorkommen. Daher soll diese Zielgruppe vermehrt in den Blick genommen werden. Klar ist auch, dass es auf Dauer nur noch drei Pfarrstellen in der neuen Kirchengemeinde geben wird, statt bisher vier. Die Arbeit soll im Pfarrteam eng verzahnt passieren und Seelsorgebezirke durchlässig beschrieben werden. Gedacht ist, folgende Wohnquartiere, beziehungsweise bisherige Seelsorgebezirke zusammenzufassen:
- Alstadt, Sieghütte und Lindenberg als eine Einheit,
- Giersberg, Hain und Achenbach als eine zweite und
- Wellersberg, Fischbacherberg und Winchenbach als eine dritte.

Ab dem 1. Januar 2022 übernimmt ein vom Kreissynodalvorstand berufener Bevollmächtigten-Ausschuss die Gemeindeleitung, der aus Vertreter*innen der bisherigen Gemeinden besetzt wird. Der vorrangige Auftrag dieses Bevollmächtigten-Ausschusses wird sein, eine Wahl zum Presbyterium der Ev. Lukas-Kirchengemeinde Siegen vorzubereiten. Durch den Beschluss, zu einer Gemeinde zusammenzugehen, haben die drei Presbyterien ein kirchenrechtliches Verfahren in Gang gesetzt. Da jede Kirchengemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes ist, muss nicht nur die Kirchenleitung in Bielefeld darüber entscheiden, sondern auch die Bezirksregierung in Arnsberg. Und zu diesem kirchenrechtlichen Vorgehen gehört auch die Beteiligung der Kirchengemeinde.

Alle Mitglieder der Gemeinde dürfen sich im Prozess äußern. Dazu lädt das Presbyterium ausdrücklich ein. Wegen der Pandemie muss diese Gemeindeversammlung kontaktlos stattfinden. Das Presbyterium bittet herzlich, schriftliche Stellungnahmen bis zum 18. April 2021 an das Gemeindebüro der Ev. Christuskirchengemeinde Siegen, Obenstruthstr. 8a, 57072 Siegen, zu senden, oder an unsere E-Mail-Adresse christus-kirche-siegen@kk-si.de zu mailen. Gerne stehen Ihnen Dirk Hermann, Vorsitzender des Presbyteriums, 0175-5713271 oder dirk.hermann@diakonie-sw.de und Pfarrer Ralf Prange 0271-51201 oder r.prange@gmx.de für Rückfragen zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam Neues wagen.

Dirk Hermann
Vorsitzender des Presbyteriums

 

26.03.2021

  1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

2021 erinnern wir daran, dass es in unserem Land seit 1.700 Jahren jüdisches Leben gibt – trotz jahrhundertealtem Antisemitismus, der leider wieder seine hässliche Fratze zeigt, trotz zahllosen Pogromen, trotz schamloser Menschenverachtung, trotz verbrecherischem Holocaust. Wir freuen, dass seit einigen Jahrzehnten jüdische Menschen das Leben und die Kultur in Deutschland bereichern. Zum Jubiläumsjahr lädt die Aktion „beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ , www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de, ein, die enge Verbundenheit zwischen Judentum und Christentum neu zu entdecken. Ein Blick auf die Feste beider Religionen soll ihre Nähe zeigen und zugleich Unterschiede nicht kleinreden. Nicht zuletzt lädt die Aktion zu einer positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt jüdischen Lebens ein und leistet einen aktiven Beitrag den leider zunehmenden Antisemitismus in Deutschland. In diesem Monat stehen das Pessach- und Osterfest im Fokus. Pessach feiert den Auszug Israels aus Ägypten. In Erinnerung an Gottes große Befreiungstat feiern jüdische Menschen rund um den Globus ein einwöchiges Fest. Ein zentrales Gebot der Festtage lautet, den Kindern vom Auszug aus Ägypten und der Befreiung aus der Sklaverei zu erzählen, damit sich die nächste Generation mit diesem Teil der Geschichte des Volkes Israels identifiziert. Das jüdische Pessach wird ungefähr zur selben Zeit des Jahres gefeiert, wie das christliche Osterfest. Ostern hat tiefe Wurzel in der Pessach-Tradition. Christ*innen in aller Welt feiern Ostern die Befreiung aus der Sklaverei des Todes. Jesus besiegt mit seiner Auferstehung endgültig die Macht des Todes und gibt allen Menschen, die ihm vertrauen, Anteil an seinem Sieg über den Tod.  

Dirk Hermann
Vorsitzender des Presbyteriums

 

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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