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Der kleine Tiger und der kleine Bär zu Gast beim letzten Kinderbibeltag

Glück - das ist eine Kiste mit Geld und Gold. Glück - das liegt auf der Straße, weiß das verrückte Huhn. Glück - das liegt in der Ferne, sagt der Reiseesel Malorca.Und die Ferne ist niemals da, wo man gerade ist.Und schließlich fällt das Glück über Nacht als goldener Apfel in den Schoss. Kein Traum, nein ein Alptraum, denn wie gewonnen so zerronnen. Zunächst kommt der Beamte des Königs und kassiertden größten Teil, mit dem Versprechen vor dem Räuber Hablitzelzu schützen. Dann schleicht sich der Räuber Hablitzel des Nachts heran und nimmt sich den Rest. Oha... Wie gut, wenn man Freunde hat. Wie gut, wenn man Augen für dieMenschen hat, die neben einem unterwegs sind auf derLebensstraße. Wie gut, wenn man merkt, dass da einer plötzlichtraurig und müde geht... oder gar verletzt am Straßenrand liegt. „Komm, ich trag dich ein Stückl“ – das probierten dieKinder beim Kinderbibeltag und hatten viel Spaß – groß undklein – den Parcours bis zum „Gasthof“ zu meistern, wo es frische Waffeln gab und Kakao; Stärkung für Leib und Seele.So ähnlich muss der Verletzte empfunden haben in derGeschichte des barmherzigen Samariters. Tatsächlich,„Nächster“ – das ist ein fremdes Wort. Der, der mir am Nächsten ist? Wo? und Wann? Der, der gerade neben mir hockt? Meine Familie, Freunde....oder der, dem ich gerade im Moment wichtig sein kann. Egal woer herkommt, ob er meine Sprache spricht, vielleicht eine ganzandere Hautfarbe hat oder ob er mir sympathisch ist odernicht. Wie viele Dinge können unsere Gedanken so ablenken, dass wirgar nicht mehr merken, was der Mensch neben uns braucht - von uns, in diesem Augenblick. Turbulent wurde es beim Nachspielen der Geschichte. Leiserbeim Basteln und malen, Pflaster aufkleben und Verbinden. Das Mumien-Spiel ist ein Hit!

Probieren Sie es doch mal Zuhause aus.